Weinbewertung

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Um einen Wein qualitativ einzuordnen ist es unerlässlich ihn zu testen und zu bewerten. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Weinbewertungen in unterschiedlichsten Fachzeitschriften, Weinführern und im Internet. Die Weinbewertungen von Weinjournalisten kann durchaus eine Hilfe beim Weineinkauf sein. Letztendlich sollte Sie sich jedoch ausschließlich auf Ihren eigenen Geschmack verlassen. Gut ist was einem selber gut schmeckt.

Wie eine Bewertungssystem aussehen soll, darüber gibt es sehr viele verschiedene Meinungen. Grundsätzlich muss zwischen zwei Arten von Bewertungen unterschieden werden, der Benotung von Weinen und der verbalen Beschreibung (Degustationsnotiz). Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

Es stellt sich auch die Frage, ob es von Vorteil ist einen möglichst großen Spielraum bei der Punktevergabe zu haben, oder erschwert dies nur die Bewertung.

Die Alternative zu den Punktesystemen ist die verbale Beschreibung der Weine. Die Degustationsnotizen beschreiben die unterschiedlichen Eigenschaften der Weine und erscheinen daher auf dem ersten Blick ansprechender und verständlicher. Aber ist dies tatsächlich so? Da es in unserem alltäglichen Sprachgebrauch für viele Geschmackseindrücke keine gängigen Begriffe gibt, hat sich ein spezifisches Sprachvokabular - die Weinsprache - gebildet.  Wer ist schon darin geübt Geschmacks- und Geruchseindrücke zu benennen? Hier kommt es sehr leicht zu Fehlinterpretationen und Missverständnissen. Die Weinsprache muss erst gelernt werden.

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