Die Rebfläche der Champagne ist auf rund 34.000 Hektar beschränkt. Nur Schaumwein aus diesen definierten Grenzen dürfen die Bezeichnung Champagner tragen. Da die weltweite Nachfrage nach Champagner in den lezten Jahren ständig zugenommen hat, ist schon seit Jahren eine Ausdehnung des Gebietes auf 40.000 Hektar gefordert.
Die zuständige Behörde, die VINIFLHOR, genehmigte nun die Änderung der bisherigen Vorschriften. In Zukunft können französische Landweine , die Vin de Pays, mit dem Zusatz "de France" ausgewiesen werden. Seit 1973 wurden über 100 Zonen für die VdP festgelegt. Die Angabe einer Region ist nun nicht mehr zwingend notwendig.
2003 erfolgte eine Neu-Klassifizierung der Cru Bourgeois. Gegen die Neu-Klassifizierung hatten rund 70 Betriebe aus allen Teilen des Médoc Beschwerde eingelegt. Nun hat der französische Staatskommissar eine Annullierung der Neu-Klassifizierung der Cru Bourgeois beantragt.
Die französische Regierungspartei UMP hat die Einführung des Unterrichtsfaches Wein beschlossen. Der Abwärtstrend beim Kaufverhalten soll damit gestoppt werden.
Seit Jahren sinken die Verkaufszahlen für Wein in Frankreich und insbesondere für einheimischen Wein. Nur zehn Prozent aller jungen Franzosen unter 25 Jahren konsumieren regelmäßig Wein. In den letzten Jahrzehnten sank zudem der Pro-Kopf-Konsum der Franzosen drastisch. Hinzu kommt die immer größer werdende Vorliebe für ausländische Weine.
Im Gegensatz zum Bordeaux wird in Saint Emilion alle 10 Jahre die Klassifikation der Weingüter überarbeitet. Die in diesem Jahr getroffene Bewertung ist noch nicht offiziell. Es hat sowohl einige Herauf- wie auch Herabstufungen gegeben.
Ausführliche Informationen zu den Klassifikationen in Frankreich, verschiedenen französischen Weinbaugebieten oder den Qualitätsstufen finden Sie im Bereich Informationen.
Die neue Klassifikation sieht wie folg aus, die Veränderungen sind gekennzeichnet:
Der Bürgermeister von Paris, Bertrand Delanoë, will einen Großteil des Weinkellers des Pariser Rathauses am 20. und 21. Oktober diesen Jahres versteigern lassen. Angesichts der leeren Kassen beabsichtigt er mit der Versteigerung nicht nur ein Zeichen zu setzen, sondern auch eine gute halbe Millionen Euro in die Kassen zu spülen.
Die Kategorie Landwein hält ab dem Jahrgang 2006 auch Einzug in den Départments Charente, Charente-Maritmie, Dordogne, Gironde und Lot et Garonne. Seit Jahren war diese Kategorie für die Winzer gefordert worden. Sie bietet nun die Möglichkeit die im Wein enthaltenen Rebsorten auf dem Etikett zu nennen, dies ist bei AOC-Weinen nicht erlaubt. Ein weiterer Grund für die Einführung ist in den seit Jahren steigenden Absatzproblemen der französischen Winzer zu sehen.
Die "Weinkrise" in Frankreich nimmt immer radikalere Formen an. Vermummte Winzer steckten Polizeifahrzeuge in Brand, Anschläge gegen Bahnstrecken wurden verübt und eine Bombe detonierte vor einem Finanzamt.
Ursache für diese Ausschreitungen sind die gerade in Südfrankreich, aber auch in anderen Regionen Frankreichs drastisch gesunkenen Absätze und damit verbunden Einkommensverluste von bis zu 50%.
Seit Monaten gehen die Winzer auf die Straße, fordern Unterstützung vom Staat und einen garantierten Mindestpreis.
Die Nachfrage nach französischem Wein hat in den letzten Jahren, sowohl in Frankreich, wie auch im Ausland deutlich nachgelassen. Dennoch werden nun Preissteigerungen von bis zu 300% für einige Weine aus dem Bordeaux erwartet.
Seit Jahren schrumpfen die Absatzzahlen für französischen Wein. Allein im letzten Jahr mussten einige Weine Einbußen beim Export von bis zu 6% verzeichnen. Die Ablehnung des Irak-Krieges durch die Franzosen und der darauf folgende Boykott französischer Produkte durch Amerika, trug seine Teil zu diesem Trend bei.