Das 1920 gegründete Familienunternehmen Caves São João ist die drittälteste Kellerei des Qualitätsanbaugebietes Bairrada. Bekannt ist es seit Jahrzehnten für seine langlebigen Weine, die zum Teil ein Reifepotential von 15 Jahren und mehr besitzen. An die, in der Regel mehrmonatige Fassreife (vorwiegend in portugiesischer Eiche) schließt eine bis zu zehn Jahre andauernde Lagerung im Keller an. Veröffentlicht werden die Weine erst dann, wenn der Kellermeister der Meinung ist, dass die Weine ihre Reife erreicht haben. Berühmt ist Caves São João auch aufgrund der, für die Reservas verwendeten edlen Korketiketten. Erzeugt werden die vorzüglichen Tropfen zum großen Teil von Rebanlagen, die 60 Jahre und älter sind und deren Wurzeln sich bis zu 5-10 m tief im Boden verzweigen.
Der 51-jährige Weinmacher José Neiva Correia gehört, zusammen mit Joao Portugal Ramos und Peter Bright zu den anerkanntesten Önologen Portugals, die den modernen Weinbau prägen. Ähnlich wie seine Mitstreiter, erzeugt der als Sohn von Weinbauern in Alenquer (Ribatejo) geborene Weinmacher in den unterschiedlichsten Regionen seiner Heimat Wein (u.a. Extremadura, Riabejo, Douro, Dao, Palmela und Bairrada). Zur Zeit berät der studierte Önologe, der seinen Abschluß in Portugal machte und weitere Studien in Bordeaux und Deutschland betrieb, einige Genossenschaften und Kellereien in der Estremadura und dem Ribatejo.
Mit sicherem Gespür für das Erfolgreiche, erzeugt José Neive mit seiner Philosophie "Große Weine für kleines Geld" kommerziell äußerst erfolgreiche Weine. Erst kürzlich wurde einer seiner zur Zeit insgesamt 16 Weine auf der International Wine Challange in London zum Wein des Jahres gewählt. Für die Vermarktung der in der Quinta Fonte Bela in Cartaxo abgefüllten Weine ist die in England sitzende Firma DFJ zuständig, die Neiva zusammen mit zwei Partnern betreibt. Bereits heute zählt dieser Vertriebsverbund zu den erfolgreichsten Importeuren portugiesischen Weins auf der Insel. Allen Weinen Neivas ist eine besondere Fruchtigkeit zueigen, die sie unkompliziert und vollmundig erscheinen lassen. Nicht umsonst spricht die Fachpresse über José Neiva als den portugiesischen Weinmacher, der den internationalen Geschmack am besten trifft.
Eines der Erfolgsrezepte des mittlerweile über Portugals Grenzen hinaus bekannten Weinmachers Joao Portugal Ramos ist es, kommerziell erfolgreiche Weine zu produzieren, die trotzdem nicht ihren traditionellen Ursprung verleugnen. Die von ihm "gemachten" Tamara-Weine sind ein Beispiel für sein Gespür, aus den landestypischen, bisher außerhalb Portugals kaum bekannten Rebsorten qualitativ hochwertige und unkompliziert zu trinkende Weine für kleines Geld zu erzeugen. Das in Almeirim beheimatete Unternehmen, heute im Besitz von mehreren Gesellschaftern, wurde 1994 von Joao Portugal Ramos gegründet.
Ohne Zweifel gehört er zu den beeindruckendsten Botschaftern und Meinungsmachern unter den Weinmachern des portugiesischen Weinbaus. Als Önologe berät der dynamische Mittvierziger João Portugal Ramos mehr als ein Dutzend Weinerzeuger und Kooperativen in allen wichtigen Weinbaugebieten Portugals. Nicht zuletzt ihm ist es zu verdanken, dass das heute mit Château Lafite-Rothschild kooperierende Weingut Quinta do Carmo große internationale Anerkennung erlangte. Nach dem Einstieg der Franzosen machte sich Ramos selbständig. Höhepunkt seines bisherigen Schaffens sind seine eigenen Weine, die in der Quinta in Estremoz unter seinem eigenen Namen und unter der Marke Marqués de Borba vinifiziert, ausgebaut und vermarktet werden.
Inmitten von 40 ha eigenen Weinbergen gelegen, vereinen sich hier modernste Kellertechnik, das persönliche Engagement aller am Weinbau beteiligten Menschen und das Potenzial der sorgfältig gepflegten Rebstöcke zu großen Weinen. João Portugal Ramos nimmt Einfluss auf weitere langfristig gepachtete Weinberge (ebenfalls in der Nähe seiner Kellerei gelegen), die nach seinen Vorgaben bearbeitet werden. Im temperaturkontrollierten Barriquekeller liegen um die 600 Fässer mit je 250 l Inhalt aus portugiesischer und französischer Eiche. João Portugal Ramos´ Interesse, Tradition und Moderne miteinander zu verschmelzen, lassen bereits für die nahe Zukunft weitere große Weine erwarten. In seinen Arbeiten für andere Kellereien hat er bereits mehrfach bewiesen, dass sein Können die gesamte Palette von kleinen Alltagsweinen bis hin zu den ganz großen Weinen abdeckt.
Kein geringerer als Robert Parker Jr. hat ihn geadelt, indem er seinen Einfluss auf die Entwicklung des portugiesischen Weinbaus mit dem von Michel Rolland für Frankreich und Riccardo Cotarella für Italien verglich. Portugals größte und renommierteste Weinzeitschrift, Revista De Vinhos, kürte ihn 2000 zum "Weinmacher des Jahres". Das US Magazin Wine & Spirit im April 2002 zur "Kellerei des Jahres". Ebenso charmant wie treffend ist auch Werner Engelhards Charakterisierung "Der Zauberer von Estremoz", die im letzten Jahr im Schweizer Magazin Salz & Pfeffer nachzulesen war...
Das Portweinhaus Niepoort wurde 1842 von Eduard Kebe gegründet. Es ist zwar "nur" das zweitkleinste Portweinhaus, dafür aber eines der Feinsten. Kaum ein anderer Erzeuger bietet eine solch umfassende Produktpalette an unterschiedlichen Qualitäten. Der Wine Spectator verglich die Rolle von Niepoort einmal mit der von Krug in der Champagne: klein, aber fein, von einer Qualität, wie sie nur wenige Produzenten erzeugen.
Mit dem Eintritt des jungen Dirk van der Niepoort (1987) in das heute 159 Jahre alte Traditionshaus kamen frischer Wind und neue Ideen in die von Vater Rolf van der Niepoort erfolgreich geführte Firma. Seitdem der dynamische Mittdreißiger die Verantwortung trägt, tritt das Familienunternehmen auch vermehrt in der Öffentlichkeit auf. Nach Lehr- und Studienjahren, die ihn u.a. nach Kalifornien an die Davis-Universtität und zur von Manfred Esser geleiteten Kellerei Cuvaison führte, kehrte der Junior mit vielen Eindrücken zurück, die seitdem in seine Arbeit einfließen. Heute versteht er sich als ein Visionär, der ganz eigene, andere Wege geht als sein Vater, ohne mit alten Traditionen und dessen Erfahrungen zu brechen.
Die Ursprünge der Real Companhia Velha reichen bis ins Jahr 1756 zurück, als das Unternehmen in Porto durch Sebastião José de Carvalho e Melo, dem Marquis de Pombal, gegründet wurde. Als Produzent hochwertiger Portweine, die schon früh in die ganze Welt exportiert wurden, besitzt die sich heute noch im Familienbesitz befindliche Kellerei einen ausgezeichneten Ruf. Dass sich die exzelenten Weinbergslagen im Douro dafür eignen, ansprechende Stillweine mit internationalem Format zu erzeugen, lag nahe. Real Companhia Velha ist nicht nur einer der größten Grundbesitzer im Douro-Tal, sondern auch Eigentümer einiger der besten Weinbergslagen in der weltweit ältesten klassifizierten Weinanbauregion, die bereits 1758 ausgerufen wurde.
Roquevale ist ein junges Gut im DOC-Gebiet Redando in der Region Alentejo. Das Alentejo hat in den vergangenen Jahren große Beachtung gefunden, weil die Weine des Alentejo einen ganz anderen Charakter haben als viele der traditionellen portugiesischen Rotweine. Sie sind saftig, enorm fruchtbetont und haben ganz weiche Tannine.
Roquevalle ist ein Gut mit 200 Hektar Weinbergen. Verantwortlich für die Weine ist die Tochter Joana Roque do Vale. Sie hat den Betrieb modern und gut ausgestattet.
Im Glas funkelt ein dunkles Karminrot. Intensive Frucht und würzige Aromen finden sich in ihm zusammen mit mineralischen Elementenund rauchigen Duftnoten. Am Gaumen schmeichelhaft und anziehend, mit großer Intensität und Tiefe. Saftige Tannine und eine angenehme Säurestruktur führen zu einem lang anhaltenden, sich elegant präsentierenden Abgang. Das Cuvee aus Tinta Barocca, Tinta Roriz und Touriga Franca reifte 14 Monate in französischer Eiche.
"Es ist ein ernsthafter, herb-frischer Bursche" Martin S. Lambeck "Bild am Sonntag" 42/2010 über den Jarhgang 2007
"Der Wein ist unkompliziert, macht viel Spaß ... Die Bewertung ist ein eindeutiges mjammjam" Dirk Würz "Würz-Wein" 9/2010 über den Jahrgang 2007 39,00 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Im Glas funkelt ein dunkles Karminrot. Intensive Frucht und würzige Aromen finden sich in ihm zusammen mit mineralischen Elementenund rauchigen Duftnoten. Am Gaumen schmeichelhaft und anziehend, mit großer Intensität und Tiefe. Saftige Tannine und eine angenehme Säurestruktur führen zu einem lang anhaltenden, sich elegant präsentierenden Abgang. Das Cuvee aus Tinta Barocca, Tinta Roriz und Touriga Franca reifte 14 Monate in französischer Eiche.
"Es ist ein ernsthafter, herb-frischer Bursche" Martin S. Lambeck "Bild am Sonntag" 42/2010 über den Jarhgang 2007
"Der Wein ist unkompliziert, macht viel Spaß ... Die Bewertung ist ein eindeutiges mjammjam" Dirk Würz "Würz-Wein" 9/2010 über den Jahrgang 2007 15,01 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Im Glas präsentiert sich der weiße Lesegut mit einem Strohgelb mit grünen Reflexen. In der Nase erinnern die Aromen an frische Äpfel und exotische Früchte. Der kräftige kompakte Körper wird von der gut eingebundenen Säure perfekt unterstrichen. 7,70 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Der Fabelhaft ist ein Cuvee aus 5 autochthonen Rebsorten Portugals: Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cao, Touriga Nacional und Tinta Amarela. 20 % des Weines reifte für 12 Monate in französischer Eiche. Er besitzt ein dunkles Rot mit purpurnen Reflexen. Floralen Noten in der Nase. Im Geschmack weich und warmherzig, mit eleganten, leicht süßlichen Tanninen und einer ausgewogenen Säurestruktur. Ein Spaß machender Einstieg in die Niepoort´sche Weinwelt. 9,90 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Der Fabelhaft ist ein Cuvee aus 5 autochthonen Rebsorten Portugals: Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cao, Touriga Nacional und Tinta Amarela. 20 % des Weines reifte für 12 Monate in französischer Eiche. Er besitzt ein dunkles Rot mit purpurnen Reflexen. Floralen Noten in der Nase. Im Geschmack weich und warmherzig, mit eleganten, leicht süßlichen Tanninen und einer ausgewogenen Säurestruktur. Ein Spaß machender Einstieg in die Niepoort´sche Weinwelt. 54,89 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Der Evel Branco ist ein gehaltvoller, spritziger Weißwein mti feiner Säurestruktur. Er gällt im Glas durch sein helles Strohgelb und die deutlich sichtbaren grünen Reflexe auf. Im Bukett dominieren florale und fruchtige Aromen. Im Mund zeigt er sich wohl ausbalanciert mit Noten von Pfirsichen und Melonen.
- "Gehaltvolles Leichtgewicht aus dem Douro.", Rainer Wagner, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 7/2007 (Jahrgang 2006)
- Wein-Tipp, Caro Maurer, General-Anzeiger Bonn, 2/2007 (Jahrgang 2005) 7,50 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Das durchschnittliche Alter der Reben beträgt 60 Jahre. Der handgelesene Wein wird nicht gefiltert, 18 Monate reift er in französischer Eiche. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen konzentrierter Wein mit einem tiefen Purpurrot. Er präsentiert sich mit einer Vielfalt an Beerenaromen, mit Leder- und Tabaknoten, komplexen und dichten Tanninen. Am Anfang ist er sehr verschlossen, benötigt viel Luft zum Atmen und sollte daher mehrere Stunden vor dem Genuss dekantiert werden. 29,90 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Joana Roque do Vale greift bei dem Tinto da Talha auf die alte Tradition des Landes, die Weine in großen Tonamphoren, den Talha, auszubauen, zurück. Sie nennt diesen Wein deshalb auch Tinto da Talha. Es ist ein saftiger, samtiger und dennoch kraftvoller und intensiver Wein mit Aromen von dunklen Früchten. 6,90 EUR
incl. 19 % UST exkl.
Der Fabelhaft ist ein Cuvee aus 5 autochthonen Rebsorten Portugals: Tinta Roriz, Touriga Franca, Tinta Cao, Touriga Nacional und Tinta Amarela. 20 % des Weines reifte für 12 Monate in französischer Eiche. Er besitzt ein dunkles Rot mit purpurnen Reflexen. Floralen Noten in der Nase. Im Geschmack weich und warmherzig, mit eleganten, leicht süßlichen Tanninen und einer ausgewogenen Säurestruktur. Ein Spaß machender Einstieg in die Niepoort´sche Weinwelt. 54,89 EUR
incl. 19 % UST exkl.