Die Weinkiste - Feine Weine, Sekte & Edelbrände aus Europa

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  Portugisische Weingesetz  
Qualitätsstufen
Weitere Qualitätsmerkmale
Qualitätsstufen
 

Portugal war das erste Land mit einer Form der Ursprungsbezeichnung. Die Regiáo Demarcada wurde bereits Mitte des 18. Jahrhunderts eingeführt.

 
Denominação De Origen Controlada (DOC)
Indicacáo De Proviniénce Regulamentada (IPR)
Vinhols de Qualidade Produzidos em Regiões Determinadas (VQPRD)
Vinho Regional (VR)
Vinho de Mesa (VdM)
Denominação De Origen Controlada (DOC)
 

Die offizielle Bezeichnung für die oberste Kategorie der qualitätsweine mit bestimmtem kontrolliertem Ursprung.

 
Indicacáo De Proviniénce Regulamentada (IPR)

Qualitätsweine mit reglementierter Herkunft.

Vinhols de Qualidade Produzidos em Regiões Determinadas (VQPRD)
 

Allgemeine Bezeichnung für Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete. Oberbegriff für sowohl die DOC- als auch die IPR-Weine. Unter den Stichworten werden DOC-Regionen mit DOC abgekürzt. IPR-Regionen entsprechend der häufigen Verwendung auf Etiketten als VQPRD geführt.

 
Vinho Regional (VR)
 

Bezeichnung für Landweine. Die Bezeichnung dürfte auch für hochwertige Weine viel Bedeutung erlangen. Zum einen, weil die Rebsortenzusammensetzung der Weinberge oft nicht den Qualitätsweinanforderungen entsprechen, z.B. im Falle internationaler Sorten. Zum anderen, weil es manche hervorragende Weingüter gibt, die außerhalb der Qualitätsweinregionen liegen, die in die festgelegten Gebiete für den Vinho Regional aber integriert werden könnten.

 
Vinho de Mesa (VdM)
 

Tafelwein oder Tischwein. Es ist zwar die unterste Kategorie der portugiesischen Weine, jedoch besitzt Portugal eine große Tradition in Vinho de Mesa. Eine Reihe der besten Weine sind so bezeichnet, weil es entweder traditionsreiche Gebietsverschnitte sind, der Herkunftsort geheim bleiben soll oder die Rebsorten in das Qualitätsweingesetz nicht passen

 
Weiter Qualitätsmerkmale
Reserva
Garrafeira
Reserva
 

Ähnlich wie der Garrafeira ist auch die Reserva ein spezielles Prädikat für besonders gelagerte und gereift Weine. Beim Weißsein ist eine Mindestlagerung im Fass von 1 Jahr, beim Rotwein von 2 Jahren vorgeschrieben. Im Unterschied zum Garrafeira kann auch Fasswein den Reserva-Titel erlangen. Ob die Reserva nur auf Qualitätswein begrenzt wird oder auch beim Vinho Regional angewandt werden darf, ist noch in der Diskussion. In erster Linie hängt der Wert des Begriffes vom jeweiligen Weingut, Kellerei oder Genossenschaft ab. Der Mindestalkoholgehalt muss ein halbes Volumenprozent über dem der normalen Qualität liegen.

 
Garrafeira
 

Flaschenkeller, der legendäre Begriff für portugiesische Spitzenweine, die viele Jahre zuerst im Fass, dann in der Flasche im Keller gereift sind, bevor der Wein auf den Markt kommt. Gesetzlich muss der Garrafeira mindestens drei Jahre beim Rotwein und zwei Jahre beim Weißwein im Keller gereift sein. Ein Jahr davon in der Flasche. Der Alkoholgehalt muss um ein halbes Grad höher als normal liegen. Sind traditionell viele der besten Garrafeira-Weine bislang Tischwein ohne Herkunftsbezeichnung gewesen, oft überregionale Verschnitte, so neigt sich diese Tradition der Geheimniskrämerei dem Ende zu. Demnächst sollen nur noch Qualitätsweine bestimmter Anbaugebiete den Titel Garrafeira erhalten können.

 
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