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Deutsches Weingesetz |
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Qualitätsstufen |
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Weitergehende
Qualitätsbezeichnungen |
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Qualitätsstufen |
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Das
deutsche Weingesetz teilt die Weine in vier Qualitätsstufen ein: |
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Qualitätswein mit Prädikat (QmP) |
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Qualitätswein bestimmten Anbaugebietes (QbA) |
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Landwein |
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Tafelwein |
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Qualitätswein mit Prädikat (QmP) |
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Ein wesentliches Merkmal der
Prädikate ist das Mostgewicht. Das minimale Mostgewicht für die
Prädikate beim QmP variiert je nach Anbaugebiet und Rebsorte. Als
Richtwerte können folgende Werte gelten: |
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Kabinett |
mindestens 73° Öchsle |
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Spätlese |
mindestens 85° Öchsle |
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Auslese |
mindestens 95° Öchsle |
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Beerenauslese |
mindestens 125° Öchsle |
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Trockenbeerenauslese |
mindestens 150° Öchsle |
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Eiswein |
die Trauben müssen von der Lese
bis zur Kelterung bei mindestens -6° Celsius gefroren sein |
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Qualitätswein bestimmten Anbaugebietes (QbA) |
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Ein
Wein darf nur als QbA gekennzeichnet werden, wenn
er eine amtliche Prüfungsnummer
erhalten hat. Die verwendeten Weintrauben
müssen ausschließlich von empfohlenen und zugelassenen Rebsorten
der Art Vitis Vinifera stammen und in einem
einzigen Anbaugebiet geerntet worden sein. Das Mostgewicht muss
mindestens 63° Öchsle betragen. Der Alkoholgehalt muss mindestens
7 vol. % betragen. |
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Nach §3
des deutschen Weingesetztes gibt es folgende Weinbaugebiete für
Qualitätswein: |
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Ahr |
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Baden |
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Franken |
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Hessische Bergstraße |
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Mittelrhein |
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Mosel-Saar-Ruwer |
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Nahe |
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Pfalz |
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Rheingau |
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Rheinhessen |
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Saale-Unstrut |
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Würtemberg |
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Landwein |
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Die Bezeichnung Landwein gibt es
in Deutschland seit 1982 als Qualitätsstufe für einen
gebietstypischen trockenen oder halbtrockenen Tafelwein höherer
Qualität. Deutscher Landwein darf ausschließlich aus Trauben der
Region gekeltert werden, aus welcher der Wein stammt. |
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Tafelwein |
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Tafelwein darf ausschließlich
aus empfohlenen, zugelassenen Rebsorten gekeltert werden. Er muss
einen natürlichen Mindestalkoholgehalt von 5 vol. % aufweisen und
muss nach Anreicherung einen vorhandenen Alkoholgehalt von
mindestens 8,5 vol. % haben. Deutsche Tafelweine dürfen keinen
Lagennamen, keine Gemeinde- oder Ortsteilnamen und keine Namen von
bestimmten Anbaugebieten tragen. Tafelwein unterliegt keinen
besonderen Qualitätsprüfungen, darf daher z.B. mit Zucker
angereicherter Most für die alkoholische Gärung verwendet werden. |
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Nach §1
der Weinverordnung gibt es folgende Weinbaugebiete für Tafelwein; |
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Albrechtsburg |
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Bayern |
Bereiche
Donau, Lindau und Main |
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Neckar |
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Oberrhein |
Bereiche
Burgengau und Römertor |
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Rhein-Mosel |
Bereiche
Mosel und Rhein |
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Stargarder Land |
Das "Weinbaugebiet Stargarder
Land" ist ein in Mecklenburg-Vorpommern gelegenes Gebiet, welches
nach der Änderung der Weinbauverordnung vom 4. März 2004 (der
Bundesrat hatte der Veränderung am 13. Februar 2004 zugestimmt),
in das "Verzeichnis der Weinbaugebiete für Tafelwein" aufgenommen
wurde (§ 2 der Weinbauverordnung). Es gilt als die nördlichste
Weinbauregion Deutschlands. Die Weinanbaufläche beträgt 3,7
Hektar. Der Wein darf nach § 3 der Weinbauverordnung unter der
Bezeichnung "Mecklenburger Landwein" vermarktet werden. |
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Weitergehende
Qualitätsbezeichnungen |
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Classic |
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Selection |
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Classic |
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Die Qualitätsbezeichnung Classic wurde im Jahr 2000
für deutsche Weine eingeführt und ist durch deutsches und
europäisches Recht geschützt. Unter Classic werden trockene
Qualitätsweine verstanden, die aus einer für das jeweilige
Weinbaugebiet klassischen, typischen Rebsorte hergestellt wurden.
Der Wein soll einem gehobenen Qualitätsanspruch genügen und dabei
gehaltvoll, kräftig, aromatisch und trocken schmecken. Der
Restzuckergehalt muss weniger als 15 Gramm und der Alkoholgehalt
mindestens 12% (Ausnahme Mosel-Saar-Ruwer mindestens 11,5%)
betragen. |
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Selection |
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Der Begriff "Selection" wurde für die trockene
Spitzenklasse der deutschen Weine geschaffen. Die Qualität der
Weine zeichnet sich durch ausgewählte Lagen, geringe Erträge und
die Handlese aus. Selectionsweine dürfen frühestens am 01.09. des
auf die Ernte folgenden Jahres abgefüllt werden. Das
Mindestmostgewicht beträgt 90° Öchsle, der Alkoholgehalt muss
mindestens 12,2 % betragen, der Hektarertrag ist auf 60 hl/ha
begrenzt. Die für Selectionsweine vorgesehenen Parzellen müssen
bereits bis zum 01.05. den Behörden gemeldet sein und eine
Kennzeichnung erhalten. |
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Deutsches Weingesetz |
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