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Nach
dem Rotweinboom der letzten Jahre stehen nun wieder die weißen
Rebsorten, allen voran der Riesling, bei den deutschen Winzern
hoch im Kurs. Die Pflanzsaison in den Weinbergen ist im vollen
Gange und insbesondere der Riesling, mit einer 500 jährigen
Tradition, wird in diesem Jahr besonders häufig gepflanzt. |
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Weinberge werden normaler Weise alle 30 - 50 Jahre
gerodet und mit jungen Reben bepflanzt. Nach etwa drei Jahren
werden die ersten Trauben geerntet. |
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Aus der Statistik des Bundesverbandes der deutschen
Rebenpflanzguterzeuger geht hervor, dass in diesem Jahr die weißen
Rebsorten hoch im Kurs stehen. Rivaner, Grau- und Weißburgunder
und vor allem Riesling. Unter den Rotweinsorten steht mit Abstand
der Spätburgunder an erster Stelle. |
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Es ist nicht verwunderlich, dass die deutschen
Winzer verstärkt den Riesling anbauen. Erlebt dieser doch in den
letzten Jahren nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, eine
Renaissance. Galt der deutsche Riesling doch einst als der beste
Wein der Welt und selbst der rote Bordeaux stand in seinem
Schatten. Von diesem Image ist er zwar noch immer weit entfernt,
aber er hat in den letzten Jahren ungemein an Ansehen gewonnen!
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Deutschland war und ist die Heimat des Rieslings.
Rund 65 Prozent aller Rieslingreben der Welt stehen in deutschen
Weinbergen. Das größte Anbaugebiet für Riesling ist die Mosel. Die
unterschiedlichen Böden der deutschen Weinanbaugebiete garantieren
eine große geschmackliche Vielfalt und damit die Faszination
deutscher Rieslinge. |