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Bereits im Dezember 2005
vereinbarten die Agrarminister das Weinabkommen zwischen der EU
und der USA. Das Abkommen wurde nun am Freitag offiziell in London
unterzeichnet. Deutschland hatte das Abkommen bis zum Schluss
abgelehnt. |
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Aufgrund des Abkommens dürfen nun Weine ohne
Kennzeichnungspflicht in die EU eingeführt werden, die mit
Weinbereitungsmethoden hergestellt wurden, die nicht den
Richtlinien der EU entsprechen. Im Gegenzug werden europäische
Herkunftsbezeichnungen wie z.B. Champagner, Chianti, Portwein
stärker geschützt. Außerdem werden Weine aus der EU von dem
Zertifizierungsverfahren, welches dieses Jahr in der USA
eingeführt werden soll, ausgenommen. Die USA ist der wichtigste
Exportmarkt für europäische Weine. 40 % des gesamten Weinexportes
ging 2004 mit einem Gesamtwert von 2 Mrd. Euro in die USA. Die USA
exportierte im gleichen Zeitraum nur Weine im Wert von 500 Mio
USD. |
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Beiden Parteien bleiben nun noch einmal 90 Tage
Zeit um weitere Details auszuhandeln. Deutschland, die gemeinsam
mit Österreich und Portugal das Abkommen abgelehnt hatten, wollen
nun versuchen doch noch einen besseren Verbraucherschutz durch
eine Kennzeichnungspflicht zu erzielen. |
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Wir berichteten bereits ausführlich: |
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07.03.2006 "Mußbacher Manifest" gegen Kunstwein |
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20.12.2005 "Im Wein liegt keine Wahrheit mehr" - Handelsabkommen
EU - USA bestätigt |