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Die "Weinkrise"
in Frankreich nimmt immer radikalere Formen an. Vermummte Winzer
steckten Polizeifahrzeuge in Brand, Anschläge gegen Bahnstrecken
wurden verübt und eine Bombe detonierte vor einem Finanzamt. |
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Ursache für diese Ausschreitungen sind die gerade
in Südfrankreich, aber auch in anderen Regionen Frankreichs
drastisch gesunkenen Absätze und damit verbunden
Einkommensverluste von bis zu 50%. |
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Seit Monaten gehen die Winzer auf die Straße,
fordern Unterstützung vom Staat und einen garantierten
Mindestpreis. |
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Die Proteste nehmen nun immer radikalere Formen an.
Am Montag zündeten mehr als 100 vermummte Winzer im
südfranzösischen Sete Polizeifahrzeuge an. Zuvor hatten sie
Millionen Hektoliter importierten Weines vernichtet. Ein
Tanklastwagen mit italienischem Wein wurde entleert, Fässer wurden
zerstört. |
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Tage vorher wurden Anschläge gegen die Bahnstrecke
Narbonne-Beziers verübt. Eine Bombe wurde vor einem Finanzamt in
der Nähe von Carcassonne gezündet. Sogar Selbstmorde sind in den
letzen Monaten verzeichnet worden. |
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Die Ausschreitungen werden dem Comité Regional
d´Action Viticol (CRAV) zugeschrieben. |