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Das britische
Wissenschaftsmagazin "New Scientist" berichtet in seiner am
Samstag erscheinenden Ausgabe über einen Test, bei dem
ausgebildete Weinexperten nach dem Genuss von Käse nicht mehr in
der Lage waren, verschiedene Weinsorten zu unterscheiden. Zuerst
verkosteten die Weinexperten vier verschiedene Weine. Danach wurde
ihnen dann acht Käsesorten gereicht. Nach dem Genuss der
verschiedenen Käse, waren die ausgebildeten Weinexperten nicht
mehr in der Lage, die bereits bekannten Weine voneinander zu
unterscheiden. Die Forscher vermuten, dass das Fett aus dem Käse,
Mund und Zunge überzieht und damit dem Wein keine Chance lässt,
von den Geschmacksnerven erkannt zu werden. Zudem sei es möglich,
dass einige Käsemoleküle sich mit Weinbestandteilen verbinden, die
deshalb darin gehindert würden, die Geschmacksknospen zu
aktivieren. Es verwundert nicht, dass die Forscher zu dem Ergebnis
kamen, dass Käsesorten mit stärkeren Eigengeschmack, Weinaromen
auch stärker überdecken. Allerdings führten alle getesteten
Käsesorten zu einer erheblichen Beeinträchtigung des
Weingeschmackes. Die Forscher folgerten daraus, dass es "keine
magische Wein-Käse-Kombination" gebe, die dem Getränk seinen
Eigengeschmack lasse. |