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Newsarchiv |
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Dezember
2005 |
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07.12.2005 |
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Kritik an "Coca-Cola-Weinen aus USA" wird immer lauter |
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Beim Treffen der
EU-Agrarminister am 19. und 20. Dezember soll nun das
Weinhandelsabkommen zwischen der EU und der USA unterzeichnet
werden. Die Kritik an dem Abkommen und der damit unkontrollierten
Einfuhr von billigen Kunstweinen wächst zunehmende. Deutschland
Winzer sind schon lange empört und laufen Sturm gegen mit Wasser
verdünnte und mit Pfirsicharomen geschönte Weine, für die nicht
einmal eine Hinweispflicht auf dem Etikett besteht. Nach den
Protesten des deutschen Weinbauverbandes DWV hat sich nun auch der
Verband der Prädikatsweingüter VDP angeschlossen. VDP-Präsident
Michael Prinz zu Salm befürchtet von den "Coca-Cola-Weinen" zwar
keine direkte Konkurrenz für deutsche Topweine, aber doch eine
tiefe Verunsicherung der Verbraucher. |
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70% aller Weine in Deutschland werden über den
Supermarkt verkauft. Dies ist der Marktplatz für die industriell
gefertigten Einheitsweine. Nicht der Weinkenner, der Topweine mit
eigenständigem Ausdruck geprägt von Boden, Klima und dem Können
des Winzers sucht, wird der "Betrogene" sein. Sonder der
unerfahrene Weintrinker, der sich im Supermarkt oftmals vom
Etikett leiten lässt, wird den vordergründig schmeichelnden
"Designerweinen" ausgeliefert sein. Diese werden den
Konsumentenprofilen genau wie ein beliebiges Softmixgetränk
angepasst. Der eigentliche Genuss, das Erlebnis in einem guten
Wein immer wieder etwas neues, eigenständiges und einmaliges
finden zu dürfen, genau um dieses Erlebnis werden die zukünftigen
Weintrinker betrogen werden. |
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Natürlich gibt es diese Designerweine bereits heute
in den Regalen und nicht nur aus Übersee. Mit dem
Weinhandelsabkommen zwischen der EU und der USA wird die
Industrialisierung des Weines weiter gefördert, der Genuss wird
immer mehr auf der Strecke bleiben. |
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Wir berichteten bereits im November zu dem Thema. |
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