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Das
Weinhandelabkommen zwischen der EU und der USA öffnet
dem manipulierten amerikanischen Wein Tür und Tor. Das
in Amerika andere Normen bei der Herstellung von Wein
gelten, ist weithin bekannt. Mit dem neuen
Weinhandelsabkommen dürfen diese manipulierten Weine
ohne Kennzeichnung auf den europäischen Markt
gelangen. |
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Es ist durchaus erlaubt und auch
üblich, dass dem Wein in der USA mit Aromastoffen zu
mehr Geschmack verholfen wird. Mit Wasser wird er
gestreckt, mit Säure wird ihm Frische verliehen und
mit einem Beutel Holzspäne ein Barrique-Geschmack
gegeben. Und wenn dies alles noch nicht geholfen hat,
so wird er halt mit Hilfe einer Schleuderkegel-Kolonne
in seine Bestandteile zerlegt und neu zusammen
gesetzt. Irgendwann wird schon ein Gebräu
herauskommen, welches sich dann im Supermarkt als Wein
verkaufen lässt. |
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Noch ist das Abkommen nicht
verabschiedet, es liegt dem Ministerrat im Dezember
zur Unterzeichnung vor. Würden solche Verfahren in der
EU angewandt, würde beispielsweise Wasser dem
beigegeben, so dürfte das entstandene Produkt
höchstens noch als weinhaltiges Getränk vermarktet
werden und wäre somit unverkäuflich! |
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Dem interessierten Leser stellt sich
die Frage wozu dies alles? Warum müssen diese Weine
nicht zumindest gekennzeichnet werden und die
angewandten Verfahren kenntlich gemacht werden? |
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Zum einen besteht das Problem des
Nachweises einiger der angewandten Methoden, zum
anderen erklärt sich die USA bereit zukünftig auf in
der EU geschützte Bezeichnungen, wie z.B. Champagner
oder Chianti, zu verzichten und den Gebrauch zu
verbieten. |
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Es stellt sich die Frage, ob der Preis
der für diesen Verzicht bezahlt wird, letztendlich
gerechtfertigt ist?! Dem interessierten Weintrinker
ist es sehr wohl bewusst und bekannt, dass es keinen
Chablis, keine Port oder Sherry aus der neuen Welt
geben kann. Er wird sich jedoch kaum gegen
solchermaßen "gepanschte" Weine schützen können. Es
sei denn, er verzichtet konsequent auf Weine aus
Übersee. Dies allerdings macht der oftmals verlockende
Preis, die verlockende Werbung und der immer gleiche,
auf den Geschmack des Konsumenten getrimmte Wein, sehr
schwer. |
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Aufgepasst - Coca Cola lässt grüßen! |