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Newsarchiv |
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September
2005 |
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30.09.2005 |
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Warsteiner Weinberg |
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Das Thema Wein sorgt in der Bierstadt Warstein in
letzter Zeit immer wieder für Schlagzeilen. Die
Pressemitteilungen, dass die Warsteiner Brauerei mit dem Zukauf
einer argentinischen Weinkellerei in das Weingeschäft einstieg,
sorgten im Juli für Aufsehen. Der Warsteiner Weinberg ist nun aber
bereits seit Monaten in den Medien vertreten und beschäftig
mittlerweile auch die Rechtssprechung. Der ohne schriftliche
Genehmigung der Stadt angelegte Weinberg auf öffentlichem Gelände
soll nach dem Willen der Stadtverwaltung umgehend beseitigt
werden. Hans Happe, der die 150 Rebstöcke auf einem Steilhang vor
seinem Haus, Warsteins erstem Weinberg, anpflanzte, beruft sich
laut Pressemitteilungen auf eine mündliche Zusage des
Bürgermeisters Manfred Gödde. Bei dem ersten Gerichtstermin kam es
zu keiner Einigung, da beide Parteien auf ihrem Standpunkt
beharrten. Zum zweiten Termin kam es nicht, da der Richter eine
einvernehmliche Einigung anregte. Warten wir also die kommenden
vier Wochen ab. In dieser Zeit soll eine Einigung angestrebt
werden. Vielleicht wird es zukünftig ja doch einen Warsteiner
Weinberg dauerhaft geben. Wenn nicht, so muss der ursprüngliche
Zustand wieder hergestellt werden. Dies bedeutet, dass die Fläche
wieder von "Unkraut" überwuchert verwildert, aber zumindest den
bürokratischen Gegebenheiten entspricht. |
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