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Bei
unserem ersten Besuch im Jahr 2006 war das Moselweinmuseum
noch ein "herkömmliches" Museum. In einem Ausstellungsraum
waren verschieden Exponate (Gläser, Werkzeuge etc.) zu
betrachten. Seit September 2007 wurde das Museum zu einem
virtuellen, multimedialen Museum umgewandelt. Auf Bildschirmen
sind Informationen rund um den Wein abzurufen. Uns hat es
nicht gefallen, da viele oder vergleichbare Inhalte bequemer
vom heimischen PC über das Internet abrufbar sind. Zu einem
nicht unerheblichen Teil handelt es sich um Informationen aus
dem Weinportal weinplus.de. Wir fanden es daher enttäuschend.
Einzig der Film über das Weinjahr war recht unterhaltend,
dafür lohnt unserer Ansicht jedoch der Eintrittspreis nun
wirklich nicht.
Neben
dem Museum gibt es noch die Vinothek. Diese umfasst rund 150
Moselweine, die gegen ein Entgelt verkostet werden können. Es
ist recht verlockend, sich so für einen geringen Betrag einen
Überblick zu verschaffen. Es ist jedoch festzuhalten, dass wir
einige Weine mit deutlichen Fehlnoten und Alterungstönen dabei
hatten. Die Flaschen sollten mit dem Datum der Flaschenöffnung
versehen werden. |